Traumapädagogik in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Grundlagen, Haltung und Methoden für die pädagogische Praxis
Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen begegnen Fachkräften in nahezu allen pädagogischen Arbeitsfeldern. Die Folgen zeigen sich häufig nicht durch Erzählungen über das Erlebte, sondern durch Rückzug, starke Anspannung, Wutausbrüche, Konzentrationsschwierigkeiten, Dissoziation oder andere herausfordernde Verhaltensweisen.
Für Fachkräfte stellt sich dabei oft die Frage, wie diese Reaktionen verstanden und angemessen begleitet werden können. Die Fortbildung vermittelt grundlegende traumapädagogische und traumakompetente Ansätze auf Grundlage des Modells von Lydia Hantke und Hans-Joachim Görges. Im Mittelpunkt stehen ein ressourcenorientiertes Verständnis traumatischer Stressreaktionen sowie konkrete Möglichkeiten zur Stabilisierung, Orientierung und Förderung von Selbstwirksamkeit im pädagogischen Alltag.
Neben fachlichem Input werden praxisnahe Übungen, Reflexionsphasen und direkt anwendbare Methoden vorgestellt. Ziel ist es, die Handlungssicherheit im Umgang mit belasteten Kindern und Jugendlichen zu stärken.
Leitung:
Yascha Hieronimus
Päd. Verantwortung:
Ilka Netzebandt
Verwaltung:
Jennifer Pitacas
Tel.: 0511 5353-348
E-Mail: zeb-seminare@dachstiftung-diakonie.de
Beginn:
26.04.2027 10:00-18:00 Uhr
Ende:
27.04.2027 09:00-16:00 Uhr
Kostenbeitrag:
479,- € inkl. Ü/VP/DZ (ohne Übernachtung 455,50 €)